
Delhi besteht aus vielen historischen und modernen Stadträumen. Alt-Delhi mit seinen Handelsgassen und der Jama Masjid vermittelt einen anderen Eindruck als die breiten Achsen von Neu-Delhi. Weiter südlich liegen Gartenmausoleen, Parks und der Qutb-Komplex. Diese Vielfalt lässt sich nur begrenzt an einem einzigen Tag erfassen.
Ordnen Sie die Stadt nach zusammenhängenden Bereichen. Ein Tag kann sich um Shahjahanabad und das Rote Fort drehen, ein anderer um Humayuns Grabmal, die Lodhi-Gärten oder den Qutb Minar. So entsteht mehr Zeit vor Ort und weniger Zeit im Fahrzeug. Der Unterschied zwischen Sultanatszeit, Mogulherrschaft und kolonialer Planung wird dabei anschaulicher.
Für einen Ankunftstag empfiehlt sich ein kleineres Programm mit Erholungspausen. Wege durch die Metropole dauern je nach Verkehr unterschiedlich lange; feste Anschlussverbindungen sollten entsprechend großzügig geplant werden. Delhi eignet sich als Beginn einer Reise nach Agra und Rajasthan, ist aber auch ein eigenständiges Städteziel. Reise- und Sicherheitshinweise sollten vor Abreise erneut gelesen werden. Delhi lässt sich am besten über räumliche Schwerpunkte erschließen. Ein Altstadttag kann andere Wege und Pausen brauchen als ein Tag bei den südlichen Monumenten. Vermeiden Sie eine Route, die allein berühmte Namen verbindet und die Wege dazwischen unterschätzt. Ein gut gewähltes Stadtviertel mit wenigen ausführlichen Besuchen vermittelt häufig mehr als eine lange Reihe kurzer Stopps. Auch die Lage der Unterkunft sollte deshalb zur geplanten Tagesstruktur passen und nicht nur nach einem allgemeinen Stadtetikett gewählt werden.